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Die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne BE SMART!

LOGO_BE-SMART_NEU_RZJeder kennt es – viel zu viele tun es! Immer mehr Autofahrer haben neben der Hand am Steuer auch eine Hand an ihrem Smartphone. Dabei gefährdet der Griff zum Smartphone und bereits kurze Blick weg von der Straße das eigene Leben und auch das anderer Verkehrsteilnehmer. Die deutlich steigende Zahl an Unfällen aufgrund von Ablenkung am Steuer zeigt: Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Bei dieser massiven Gefährdung wollen und können wir nicht mehr länger zusehen. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit der TÜV SÜD AG im September 2015 die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“ ins Leben gerufen. Schirmherr der Kampagne ist Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt.

Die Kampagne ist die erste ihrer Art in Deutschland und soll auf die oft unterschätzten Gefahren der Smartphone-Nutzung am Steuer aufmerksam machen. Wir wollen hierbei möglichst viele Menschen für dieses wichtige Thema sensibilisieren und idealerweise Verhaltensänderungen bewirken, die unsere Straßen sicherer machen.

Daher ist es für uns wichtig, diese Kampagne auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Hier freuen wir uns, dass wir aus den Bereichen Medien und Wirtschaft bereits Partner wie ESSO, KS Auxilia, Logitech, die Mediengruppe RTL, den Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA), Sortimo, Samsung und Volkswagen für die Kampagne gewinnen konnten.

Wie sieht es nun eigentlich genau aus mit der Smartphone-Nutzung während der Fahrt?

Umfrage_BESMARTGenau diese Frage haben wir uns auch gestellt und wollten es deshalb genau wissen. Darum haben wir im Sommer 2015 mit „Hand aufs Herz, wie nutzt Du Dein Smartphone am Steuer“ eine Online-Umfrage gestartet und die bis Januar abgegebenen, mehr als 2.000 Antworten ausgewertet.

Das Ergebnis ist erschreckend: Fast 77,1% der Befragten geben zu, das Smartphone während der Fahrt zu nutzen, mehr als die Hälfte davon sehr oft, oft bzw. ab und zu. Beliebt ist vor allem WhatsApp mit 16,4%, Navigation mit 13,5%, Telefonieren mit 10,5%, SMS mit 9%, Facebook mit 8,7%, Entertainment mit 8,6% und Fotos/Selfies mit 7,7%. Daher ist es auch kein Wunder, dass 28,9 % der Befragten aufgrund von Ablenkung schon einmal in eine gefährliche Situation geraten sind. 71,1% finden daher auch, dass es deutlich mehr Aufklärungsarbeit geben sollte.

Dabei sollte man sich einmal vor Augen halten:

  1. Eine SMS bedeutet mindestens 5 Sekunden totale Ablenkung. Das entspricht dem Fahrverhalten wie bei 0,8 Promille Alkohol im Blut und kann im schlimmsten Fall tödlich enden.
  2. Nur 1 Sekunde Ablenkung bei nur 50 km/h bedeutet einen Blindflug von ganzen 14 Metern. Es ist jedem klar, was auf dieser Strecke alles passieren kann.
  3. Beim Telefonieren ohne Freisprecher steigt das Unfallrisiko um das 7-fache, beim Texten sogar um das 23-fache.

Die Kampagne soll ein neues Bewusstsein schaffen, das Smartphone als Fahrer während der Fahrt eben nicht zu benutzen, sondern es beiseite zu legen oder nur mit den technisch vorgesehenen Einrichtungen zu nutzen, die eine Nutzung dann legal und vor allem sicher ermöglichen.

Sehen Sie hier die aktuellen TV-Spots zur Kampagne: 

Spot_BESMART_1_400x225

Spot_BESMART_2_400x225

Auf der Kampagnenwebsite www.besmart-mobil.de werden regelmäßig neue Aktionen und viele weiteren Informationen rund um die Kampagne zur Verfügung gestellt. Oder folgen Sie unserer Kampagne auf Facebook.

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