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München war einmal bekannt für Lebensqualität, starke Unternehmen und eine gute Infrastruktur. Heute steht die Stadt sinnbildlich für das, was passiert, wenn gute Ideen in der Realität auf zu viele Baustellen treffen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Denn seit einigen Jahren dominiert in der Stadtpolitik das Ziel, München zur „Radlhauptstadt“ zu machen. Ein ehrenwertes Anliegen, schließlich ist nachhaltige Mobilität kein Modethema, sondern Zukunftsaufgabe. Doch die Umsetzung lässt viele Münchner ratlos zurück. Wer derzeit durch die Stadt fährt, ob mit Auto, Bus oder Rad, erlebt: München steckt fest.
Auch Münchens CSU-Chef Georg Eisenreich stört sich an der grünroten Verkehrspolitik: „Es wird Geld verschwendet, es werden durch unsinnige Verkehrsprojekte Baustellen erzeugt – und am Ende stehen die Menschen viel zu oft unnötig im Stau und verlieren viel Zeit. Die Stadtspitze hat Glück, dass Zeitdiebstahl nicht strafbar ist.“
Beispiel Lindwurmstraße: Wo einst der Verkehr zügig floss, prägen heute Absperrungen, Umleitungen und Bagger das Bild. Der sogenannte „Radlentscheid“ sollte mehr Sicherheit und Lebensqualität schaffen. Tatsächlich aber ist die Straße seit Monaten ein Sinnbild für Stillstand. Händler klagen über Einbußen, Parkplätze sind verschwunden, Kundschaft bleibt aus. Auch viele Anwohner fühlen sich im Dauerbaustellenmodus und Parkplatzsuchverkehr gefangen. Der gute Gedanke ist im Asphaltchaos stecken geblieben.
Und die Lindwurmstraße ist kein Einzelfall. In weiten Teilen der Stadt sieht es ähnlich aus: Frauenhoferstraße, Elisenstraße, Rosenheimer Straße oder Karl-Theodor-Straße – überall wird gebaut, verengt, umgeleitet. Die Geduld der Münchner ist dabei längst dünner geworden als der Asphalt, der gerade aufgerissen wird.
Die Menschen fahren ja nicht einfach weniger Auto, nur weil mehr Radlspuren vorhanden sind. Das ist ein Wunschgedanke, der aber in der Realität keinen Anklang findet. CSU-Stadtrat Matthias Stadler sieht klaren Handlungsbedarf: „München braucht eine Mobilität, die funktioniert – für alle. Ob Handwerker, Pflegekraft, Pendler oder Unternehmer: Jeder ist auf verlässliche Wege angewiesen, um Arbeit, Familie und Alltag zu verbinden. Das Auto spielt dabei für viele Menschen weiterhin eine wichtige Rolle und darf nicht zum Feindbild gemacht werden.“
„Was passiert, wenn in der Sahara Sozialismus einkehrt? Zehn Jahre nichts, und dann wird der Sand knapp!“, sagte einst Franz Josef Strauß. Der Schuldenberg der Stadt wächst in beunruhigendem Tempo. Milliarden fließen in Projekte, deren Nutzen umstritten ist, während andere dringend benötigte Investitionen, etwa in Schulen, Digitalisierung oder bezahlbaren Wohnraum, auf sich warten lassen. Allein der Umbau der Lindwurmstraße kostet etwa 17,4 bis 19,4 Millionen Euro. Viele Bürger fragen sich zu Recht, ob hier noch die richtigen Prioritäten gesetzt werden.
Es geht längst nicht darum, den Radverkehr schlechtzureden, sondern um Verhältnismäßigkeit. Mobilität ist kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Wenn aber der Ausbau von Radwegen die Lebensader ganzer Stadtviertel abklemmt, dann läuft etwas schief.
Auch an der Fürstenriederstraße zeigt sich das Dilemma: Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist grundsätzlich sinnvoll und wichtig. Doch die Umsetzung trifft wieder jene, die ohnehin unter Druck stehen: kleine Läden, Tankstellen, Handwerksbetriebe und Anwohner. Zugänge sind versperrt, Kunden bleiben weg und viele wissen nicht, ob sie die nächsten Monate wirtschaftlich überstehen. Veronika Mirlach, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende im Münchner Stadtrat, kritisiert die Situation vor Ort: „Die Stadt München unter Rot-Grün übersieht, dass es Anwohner und Gewerbetreibende gibt, die mit diesem miserablen Baustellenmanagement in den Ruin getrieben werden. Es hapere an der Umsetzung. Bauen muss in München und ganz Deutschland viel schneller gehen.
München lebt von seiner Wirtschaftskraft. Unternehmen wie BMW, MAN oder Siemens tragen mit ihrer Gewerbesteuer entscheidend dazu bei, dass die Stadt ihre hohen Standards halten kann. Doch viele in der Wirtschaft sehen sich inzwischen als Zahlmeister eines Systems, das ihnen selbst wenig zurückgibt. Dauerstau, Baustellenchaos und unklare Verkehrskonzepte sorgen nicht nur für Frust, sondern auch für handfeste Kosten.
„Mobilität in einer Stadt wie München ist ein hochkomplexes System. Wenn man an einer Stelle dreht, gerät das Ganze leicht aus dem Gleichgewicht. Genau das erleben wir gerade.“, sagt Dr. Michael Haberland, Präsident des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V. und ehrenamtlicher Stadtrat in München. „Wer den Autoverkehr pauschal zurückdrängt und mit aller Gewalt durch ein anderes Verkehrsmittel ersetzen möchte, erreicht nicht mehr Lebensqualität, sondern weniger Mobilität für alle.“
Die zukunftsfähige Mobilität einer Stadt wie München darf kein ideologisches Experimentierfeld sein, sondern muss sich an Alltagstauglichkeit messen lassen. „München braucht Lösungen, die verbinden, nicht spalten. Zwischen Rad, Auto, Bus und Bahn muss ein Miteinander entstehen, das realistisch, fair und finanzierbar ist“, fordert Stadträtin Mirlach.
Die Bürger erwarten keine Wunder, sondern Vernunft: Klare Planung, transparente Kosten, Rücksicht auf Handel und Anwohner. Eine Stadt, die von Vielfalt lebt, braucht auch eine vielfältige Mobilität. Nicht jede Kreuzung muss ein Symbol für den „Kampf ums Verkehrssystem“ sein. Manchmal reicht schon gesunder Menschenverstand, um aus einer Dauerbaustelle wieder eine funktionierende Stadt zu machen. Dafür möchten sich die amtierenden Stadträte aus dem Münchner Süden Veronika Mirlach, Matthias Stadler und Dr. Michael Haberland stark machen und stellen sich für die Liste 1 CSU wieder zur Wahl.
Denn am 8. März 2026 dürfen die Münchner bei der Kommunalwahl entscheiden. Mal sehen, wer dann das Steuer übernimmt.
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