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Die Kraftstoffpreise bleiben weiter hoch, Autofahrer und Unternehmen stehen unter Druck. Während die deutsche Bundesregierung bislang vor allem regulatorisch eingreifen will, etwa durch nur noch einmalige Preiserhöhungen am Tag an Tankstellen und eine Verschärfung des Kartellrechts, handeln andere europäische Länder bereits und sorgen mit konkreten Entlastungsmaßnahmen bereits für günstigen Sprit.

Dr. Michael Haberland an einer italienischen Tankstelle
So hat Italien per Regierungsdekret die Steuern auf Benzin und Diesel deutlich gesenkt. Der Literpreis wurde dadurch für Verbraucher um rund 25 Cent reduziert. Ergänzend profitieren insbesondere Speditionen von steuerlichen Erleichterungen und Gutschriften, um die Transportbranche gezielt zu stabilisieren.
Auch Österreich hat die Senkung der Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel vorübergehend beschlossen, sodass sich für Konsumenten eine Entlastung von insgesamt rund 10 Cent pro Liter ergeben soll. Zusätzlich ist geplant, dass der Staat entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingreifen und außergewöhnlich hohe Margen einfrieren kann, wenn die Preise übermäßig steigen. Diese Maßnahmen sollen als automatische Spritpreisbremse konzipiert werden, die greifen, sobald die Preise innerhalb kurzer Zeit stark anziehen.
Ungarn geht noch einen Schritt weiter und setzt auf einen klaren Preisdeckel. Benzin und Diesel sind dort staatlich begrenzt, wodurch die Preise deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegen. Von dieser Regelung profitieren insbesondere Fahrzeuge mit nationaler Zulassung sowie Landwirte, Spediteure und kleinere Unternehmen. Der Staat greift damit direkt in die Preisbildung ein, um die Auswirkungen stark gestiegener Ölpreise abzufedern.
In Kroatien wiederum setzt die Regierung auf ein dynamisches Modell mit regelmäßig festgelegten Höchstpreisen. Diese werden im Zwei-Wochen-Rhythmus auf Basis internationaler Marktpreise angepasst. Ergänzt wird dies durch eine strikte Begrenzung der Margen für Kraftstoffhändler sowie durch eine Senkung von Verbrauchssteuern. Ziel ist es, Preissprünge frühzeitig zu verhindern und stabile Preise an der Zapfsäule sicherzustellen.
Die bisherigen Maßnahmen Deutschlands, wie die nur noch einmalige Preiserhöhung am Tag an Tankstellen und eine Verschärfung des Kartellrechts, bewertet der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. als nicht ausreichend, um kurzfristig spürbare Entlastung zu schaffen, und fordert daher die umgehende Einführung einer Spritpreisbremse sowie idealerweise eine Senkung oder zeitweise Aussetzung der Energie- oder CO₂-Steuer.
Eine eigens dazu initiierte Petition „Spritpreisbremse 2026 für Benzin und Diesel“ hat bereits über 31.000 Unterschriften in nur wenigen Tagen verzeichnet. Ergänzend sollten aus Sicht des Clubs auch steuerliche Stellschrauben genutzt werden. Insbesondere eine Senkung der Energiesteuer oder eine Überprüfung der CO₂-Bepreisung könnten kurzfristig wirksam zur Entlastung beitragen.
Angesichts der weiterhin extrem hohen Spritpreise in Deutschland fordert der Automobilclub sofortiges Handeln. „Andere Länder handeln und senken die Preise für den Sprit, Deutschland arbeitet an Regulatorik. Ich finde, das können wir besser und haben es auch schon besser gemacht“, erklärt Dr. Michael Haberland, Präsident von Mobil in Deutschland e.V. „Ein Blick auf das Jahr 2022 zeigt, wie drastisch sich diese Entwicklung auswirken kann: An manchen Tagen kostete ein Liter Superbenzin an Autobahnraststätten über 3 Euro. Das sollte auf jeden Fall vermieden werden, weil es Unternehmen, Pendler und Familien gefährdet. Deshalb sollte Deutschland jetzt dem Beispiel anderer europäischer Länder wie Italien, Kroatien, Ungarn oder Österreich folgen und entschlossen gegensteuern. Konkret bedeutet das: Eine spürbare Entlastung von mindestens 25 Cent pro Liter oder eine Preisdeckelung bei 1,75 Euro. Notwendig ist eine wirksame Sofortmaßnahme, die unmittelbar auf den Preis wirkt – keine symbolischen oder wirkungslosen Schritte.“
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