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München, Samstag, Juli 15, 2000 - 00:00

Schluss mit der Handy-Blockade!

Jeder Zweite will im MVV mit dem Handy telefonieren können

Mit dem Handy in der Tram

Eine neue Umfrage ergab: Jeder Zweite will in U-Bahn, Bus und Tram per Handy erreichbar sein. Jetzt müssen die Stadtwerke endlich die technischen Voraussetzungen dafür schaffen und die sinnlosen Verbote aufheben.

Das Handy boomt: Schon heute haben 43 Prozent aller Deutschen ein Mobiltelefon, und Ende diese Jahres werden es nach zuverlässigen Prognosen etwa 50 Prozent sein. In München ist dieser Stand mit 51 vom Hundert der MVV-Nutzer (und das ist vermutlich ein genauer Querschnitt der Bevölkerung) schon heute erreicht.

Doch was die Benutzung anbetrifft, so bilden die öffentlichen Verkehrsmittel in München - einmal abgesehen von der S-Bahn - eine Insel der Unerreichbaren. In der U-Bahn ist es wegen fehlender technischer Einrichtungen gar nicht möglich, mobil zu telefonieren, in Trambahn und Bus ist es verboten - so streng, dass vor wenigen Wochen ein Fahrgast, der sich erdreistete, zwei Minuten in einem Bus der Linie 34 zu telefonieren, sogar vom Fahrer hinausgeworfen wurde. Zu recht, sagen die Verkehrsbetriebe. Deren Chef, Herbert König, stützt sich bei seinem rigiden Anti-Handy-Kurs auf eine Umfrage aus dem Jahre 1996, bei der 67 Prozent der Befragten angaben, sie würden sich durch Telefonate von Handy-Benutzern in der U-Bahn gestört fühlen, und sogar 79 Prozent dagegen waren, die technischen Einrichtungen dafür zu schaffen, dass in der U-Bahn überhaupt telefoniert werden kann. Doch die Zeiten ändern sich rascher als mancher denkt. Eine brandneue Umfrage, von Mobil in München e.V. in Auftrag gegeben und im April/Mai 2000 durchgeführt, brachte genau das gegenteilige Ergebnis:

Schaffung der technischen Einrichtungen für die Handy-Benutzung

Umfrage: 53% sind für Telefonieren in den öffentlichen Verkehrsmitteln

Quelle: Seidel Consulting © 2000

Eine Mehrheit von 66 Prozent aller Befragten (und nicht nur der Handy-Besitzer!) plädierte dafür, technische Voraussetzungen für die Handy-Benutzung in U-Bahnhöfen zu schaffen. Nur 17 Prozent lehnen das glatt ab, acht Prozent antworteten mit "eher nicht". Damit hat sich in den letzten vier Jahren die Meinung dazu praktisch um 180 Grad gedreht: Damals nämlich äußerten sich, wie bereits gesagt, noch 79 Prozent eher ablehnend und nur fünf Prozent positiv. Die 96er Umfrage diente u.a. auch in diesem Punkte den Stadtwerken als Begründung dafür, entsprechende Angebote der Netzbetreiber, die den Steuerzahler keinen Pfennig gekostet hätten, abzulehnen.

Die Mobil in München e.V. Umfrage erfasste, im Gegensatz zu jener der Stadtwerke vor vier Jahren, nicht nur die Fahrgäste der U-Bahn sondern auch, jedoch mit einer wesentlich niedrigeren Quote, die von Bus und Tram. Dabei ergab sich, dass in München der Anteil der Handy-Besitzer mit 51 Prozent deutlich höher ist als im Bundesdurchschnitt. Hinzu kommt: 29 Prozent derer, die kein Handy besitzen, planen bestimmt oder vielleicht, sich in den nächsten zwei Jahren eines zuzulegen - ein klares Votum dafür, auch im öffentlichen Nahverkehr aus der Handy-Provinz München endlich eine Weltstadt mit Herz auch für Mobiltelefonierer zu machen. Dabei fällt zusätzlich ins Gewicht, dass die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel durch die Befragten sehr groß ist: 78 Prozent fahren täglich oder mehrmals in der Woche mit der U-Bahn, 43 mit der Tram und 45 Prozent mit dem Bus. Handy-Besitzer sind also sehr umweltbewusst und folgen brav den Appellen, vor allem für Fahrten in die Stadt das eigene Auto in der Garage zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Allerdings - und das ist wohl selbstverständlich, denn wozu brauchte man sonst ein Handy? - ist es für sie ganz allgemein wichtig, über das nützliche kleine Ding auch wirklich erreichbar zu sein. Genau die Hälfte der befragten Fahrgäste antwortete auf eine entsprechende Frage mit Ja. Und von denen, für die die persönliche Erreichbarkeit nicht wichtig ist oder die keine Meinung zu dieser Frage haben, können sich 82 Prozent vorstellen, dass die persönliche Erreichbarkeit für andere Menschen wichtig sein könnte.

Wichtigkeit persönlicher Erreichbarkeit

Umfrage: Mehrheit möchte in öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

Quelle: Seidel Consulting © 2000

Ebenfalls 50 Prozent haben den verständlichen Wunsch, auch im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar zu sein.

Es gibt in einer Gesellschaft, die immer stärker auf Kommunikation angewiesen ist, viele gute Gründe für die Handy-Benutzung in der U-Bahn oder in anderen Verkehrsmitteln - der Arzt kann ohne Verzögerung zu einem Notfall gerufen, ein Handwerker zu einem anderen Kunden umdirigiert werden, der Außendienstmitarbeiter kann eine Bestellung rasch auf den Weg bringen. Wichtig aber für alle, auch die Handy-Muffel, ist das Thema Sicherheit. So meinten 65 Prozent der Befragten (und dabei stellten Frauen die Mehrheit), dass, vor allem nachts, die Möglichkeit zum Mobiltelefonieren ihr Sicherheitsgefühl im U-Bahn-Bereich erhöhen würde.

Sicherheitsgewinn durch Möglichkeit der Handynutzung

Umfrage: Mehrheit hält Handy für wichtig in ernsten Situationen.

Quelle: Seidel Consulting © 2000

Damit machen sie sich eine Erfahrung zu eigen, die auch außerhalb von Verkehrsmitteln immer wieder gemacht worden ist: Schon der Griff zum Handy kann finstere Gestalten, die Übles im Schilde führen, zur raschen Flucht veranlassen.

Noch wichtiger erscheint den Fahrgästen aber die Möglichkeit zur Handy-Benutzung in anderen kritischen Situationen, etwa bei Verspätungen, Unfällen oder Überfällen. Da hält eine erdrückende Mehrheit von 87 Prozent das Handy, wenn es auch tatsächlich genutzt werden kann, für hilfreich.

Handy ist wichtig bei Verspätungen, Unfällen, etc.

Immerhin 30 Prozent finden neben allen sonstigen Vorteilen, dass auch ganz allgemein die Attraktivität der städtischen Verkehrsmittel steigen würde, wenn dort das Handy benutzt werden dürfte. Und 21 Prozent der Befragten können sich sogar vorstellen, dass potentielle Fahrgäste fernbleiben, solange das Mobiltelefonieren in U-Bahn, Bus und Tram nicht gestattet ist. Eine mögliche Belästigung der Mitfahrer durch das Mithören von Telefongesprächen und eventuelle Risiken der elektromagnetischen Strahlung von Handys wurden von den Befragten nur am Rande angesprochen - ein eklatanter Gegensatz zu dem Ergebnis der Umfrage vor vier Jahren. Dafür wurde von einigen Befragten angeregt, ähnlich wie in manchen Zügen der Deutschen Bahn, auch in der U-Bahn eigene Handy-Abteile einzurichten.

Die S-Bahn ist das einzige Verkehrsmittel im Münchner Verkehrs- und Tarif-Verbund, in dem überall, auf freier Strecke wie auch im Tunnel, schon seit Jahren telefoniert werden kann. Auf den unterirdische Strecken sorgen sogenannte "offene Kabel" für die Verbindung; Verbote sind kein Thema. Bei der Bahn sieht man die Dinge offenbar pragmatisch und hat die Bedeutung des Handys für die Bürger rechtzeitig erkannt. Akzeptanzprobleme gibt es dort, so Bahnsprecher Horst Staimer, ebenfalls nicht, was auch psychologisch insoweit höchst bemerkenswert ist, als viele Fahrgäste von der S-Bahn in U-Bahn, Tram oder Bus umsteigen (oder umgekehrt) und in der S-Bahn klaglos das ertragen - nämlich telefonierende Nachbarn - was ihnen nach der Umfrage von 1996 in den städtischen Verkehrsmitteln offenbar unerträgliche Pein bereitet.

Nicht gerade imagefördernd für die Münchner städtischen Verkehrsmittel ist sicher ein Vorkommnis, das sich vor einigen Wochen zutrug und über das die "tz" am 9. Juni auf der Titelseite unter der Schlagzeile "Im Bus telefoniert: Fahrgast flog raus" berichtete: Ein Ministerialbeamter, der etwa zwei Minuten in einem Bus der Linie 34 telefoniert hatte, wurde vom Fahrer des Fahrzeugs verwiesen und musste an der Haltestelle 20 Minuten auf den nächsten Bus warten. Die Stadtwerke, die das Telefonierverbot in ihren Fahrzeugen verhängt haben, fanden das Verhalten des Wagenlenkers richtig, was sicher, formal betrachtet, auch stimmt. Nur sind solche Verbote vor dem Hintergrund der neuesten Umfrage weltfremd, kundenfeindlich und können München leicht zum Gespött anderer Großstädte machen, in denen solche Pingeligkeit zumeist nicht üblich ist.

Was das Handy-Verbot in Tram und Bus (in dem nach der neuesten Umfrage sogar 53 Prozent gern per Handy erreichbar wären) anbetrifft, so führen die Stadtwerke neben dem Argument der Belästigung anderer Fahrgäste auch die Möglichkeit der Störung von elektronischen Systemen im Fahrzeug ins Feld. Dafür gibt es allerdings keine Beweise, und auch der Sprecher des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, Fred Bihn, erklärte der "tz" : "Wir sagen als Verband seit langem, dass die Handy-Benutzung in Bussen und Bahnen zugelassen sein soll, weil wir dem zunehmenden Kommunikationsbedürfnis der Bürger Rechnung tragen sollten." Und weiter: "Einen Nachweis für das Auftreten sicherheitsrelevanter Störungen elektronischer Systeme oder Berichte über konkrete Störungen gibt es bis jetzt nicht." Um trotzdem ganz sicher zu gehen, verbieten manche Verkehrsunternehmen zwar die Benutzung des Handys in der Nähe des Fahrers, lassen sie aber im hinteren Teil des Fahrzeuges zu.

Es hat sich viel geändert in den vier Jahren seit der Umfrage, die den Stadtwerken als Begründung für ihren restriktiven Kurs gegen das Mobiltelefonieren dient. Beispielsweise nannten damals nur neun Prozent der Befragten ein solches Gerät ihr eigen, und nur sechs Prozent hatten die Absicht, sich in naher Zukunft eines zu kaufen. Im Jahre 2000 haben, wie oben erwähnt, 51 Prozent ein Handy, und bei weiteren ungefähr 15 Prozent steht es auf der Kaufliste. Es ist also auch in München höchste Zeit, die längst überholten, unsinnigen Verbote in Tram und Bus aufzuheben und sich nicht länger gegen die Angebote der Mobilfunkbetreiber zu sträuben, auch das U-Bahn-Netz Handy-tüchtig zu machen.

In einer Presseinformation des MVV vom 06.06.2000 präsentiert sich der Verkehrsverbund übrigens als sehr technologiefortschrittlich. Es ist nämlich ab jetzt möglich per Handy auf die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) zuzugreifen.

Originaltext MVV-Presseinformation:

Elektronische MVV-Fahrplanauskunft jetzt auch über Handy

Was bisher nur am Computer zu Hause oder am Arbeitsplatz möglich war, funktioniert jetzt dank moderner Technologie rund um die Uhr auch per Handy von unterwegs: die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) des MVV...

... Wie bereits bei der Einführung der Elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) und dem generellen Informationsangebot im Internet macht sich der MVV... wieder den technischen Fortschritt als einer der ersten deutschen Verkehrsverbünde zu Nutze, um den Kunden möglichst umfassende und komfortable Informationsmöglichkeiten bieten zu können.

Nur - was nützt es - wenn der MVV-Kunde unterwegs z.B. in der U-Bahn seine Anschlussverbindungen abfragen will, aber dort das Handy nicht benutzen kann?

Woanders läuft es anders

Ein Städtevergleich quer durch Deutschland

Die Stadtwerke München stehen mit ihrer sturen Ablehnung jeder Handy-Benutzung in öffentlichen Verkehrsmitteln in der Bundesrepublik fast beispiellos da. Und so sieht es in anderen Städten aus:

In Nürnberg, außer München der einzigen bayerischen Großstadt mit einer U-Bahn, hält OB Ludwig Scholz (CSU) nichts von einem Handy-Verbot in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Er merkt allerdings an, dass "Mobiltelefone in den U-Bahnen und -Bahnhöfen in der Regel ohnehin nicht funktionieren." Für Busse und Straßenbahnen gilt die Regelung, dass nur im hinteren Bereich des Fahrzeuges mobil telefoniert werden sollte, um Fahrer und Elektronik nicht zu stören: "Ansonsten setzt die Stadt auf die Einsicht der Fahrgäste, dass übertriebene Handybenutzung von Mitfahrenden auch als störend empfunden werden kann." OB Scholz weiter: "Bei Unfällen oder tätlichen Auseinandersetzungen kann ein Handy durchaus hilfreich sein, um Polizei oder Sicherheitspersonal zu verständigen." Allerdings hätten die Alarmierungssysteme in den öffentlichen Verkehrsmitteln bisher gut funktioniert.

Nach Auskunft der Pressestelle der Verkehrsaktiengesellschaft Nürnberg laufen derzeit Gespräche mit den Mobilfunkbetreibern, um auch Tunnel und U-Bahnhöfe handy-tauglich zu machen.

In Stuttgart ist das Mobiltelefon in allen Verkehrsmitteln einschließlich der U-Bahnhöfe möglich und erlaubt. Die Tunnelstrecken nachzurüsten, lohnt sich nach Auskunft von Susanne Schupp, der Sprecherin der Stuttgarter Straßenbahn, nicht, weil sie sehr kurz sind. Und dann ein klares Bekenntnis zum Mobiltelefon:" Für uns ist es wichtig, dass das Handy ein Telekommunkationsmittel wie jede Telefonzelle ist. Deshalb gibt es kein Verbot." Auch der Hersteller der Busse - man darf raten, wer das in Stuttgart wohl sein wird - habe keine Bedenken geäußert.

Berlin hat schon vor Jahren sein U-Bahn-Netz so nachgerüstet, dass sowohl in den Bahnhöfen wie in den Zügen mobil telefoniert werden kann.

Ähnliches gilt für Hamburg, wo bis Ende 2000 auch die Hochbahn versorgt sein wird.

In Hannover heißt es ebenfalls in der U-Bahn: Immer erreichbar für Handy-Besitzer.

In den großen Städten im Westen (Köln, Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Düsseldorf und Bonn) sind Bahnhöfe und Tunnel entweder bereits für den Empfang mit Mobiltelefonen ausgerüstet oder die Versorgung wird bis Ende 2000 bzw. spätestens im ersten Halbjahr 2001 gesichert sein.

Auch bei unseren österreichischen Nachbarn gibt es keine Vorbehalte in puncto Handy. In Wien ist das Telefonieren in allen Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs - U-Bahn, Bus und Tram - gestattet, und die Wiener Linien, die das gesamte städtische Verkehrsnetz betreiben, sind dabei, auch die besonders tief gelegenen U-Bahnhöfe und sämtliche Tunnel, die bisher Problemzonen waren, in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern, so nachzurüsten, dass die Handy-Benutzung überall möglich ist. Johann Ehrengruber von den Wiener Linien: "Die meisten Fahrgäste finden es gut, dass man in öffentlichen Verkehrsmitteln das Handy benutzen kann und sind dankbar, wenn wir auch technisch etwas dazu beitragen, dass es wirklich überall geht."

 

Presseecho:

Lesen Sie zu diesem Thema die Reaktionen der Presse.

Presseartikel des Jahres 2009
Artikel Datum Quelle
Endlich Handynetz in der U-Bahn München 9.09.2009 Abendzeitung
Presseartikel des Jahres 2003
Artikel Datum Quelle
Handyverbot 28.08.2003 Tageszeitung
Fällt das Handyverbot? 31.07.2003 Münchner Wochenblatt
Presseartikel des Jahres 2002
Artikel Datum Quelle
MVV-Protest-Sturm gegen das Handy-Verbot 24.05.2002 Abendzeitung
Presseartikel des Jahres 2001
Artikel Datum Quelle
Weltstadt ohne Herz für Handys? 5.05.2001 Münchner Samstagsblatt
Sendeanlagen in U-Bahn gewünscht 19.04.2001 Sendlinger Anzeiger
Telefonieren in Tram und U-Bahn 17.04.2001 Abendzeitung
Handyverbot beim MVV bleibt - Parteien rühren nicht dran aus Angst vorm Wähler 17.04.2001 BILD
Verein macht mobil gegen "Handy-Blockade" 17.04.2001 Münchner Samstagsblatt
Telefonieren in Bus und Bahn: Nur München bleibt stur 14.04.2001 Die Welt
Presseartikel des Jahres 2000
Artikel Datum Quelle
U-Bahn, Bus und Tram: Das Handy-Verbot muss weg 15.07.2000 Abendzeitung
Mehrheit für Handy in Bus und U-Bahn 15.07.2000 Münchner Merkur
MMV: Mehrheit gegen Handyverbot 15.07.2000 Tageszeitung
Medienmetropole isoliert sich durchs Handyverbot 17.04.2000 Tageszeitung
Presseartikel des Jahres 1999
Artikel Datum Quelle
Handy-Fans drängen in die Ubahn 15.09.1999 Münchner Merkur

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